Recap #bcko18

Das Barcamp Koblenz fand in diesem Jahr wieder an einem Freitag und einem Samstag statt. Es war das größte Barcamp Koblenz bisher, aber trotz der wirklich zahlreichen Besucher noch übersichtlich und irgendwie familiär. Man trifft jedes Jahr viele bekannte und liebgewonnene Gesichter, aber es sind auch immer viele „Frischlinge“ dabei.

Da ich in offizieller ALPHAJUMP-Mission unterwegs war, habe ich meine Sessions schon ein wenig anders gewählt, als wenn das #bcko18 reines Privatvergnügen gewesen wäre. Aber ich bin mit meiner Wahl hochzufrieden und habe wieder enorm viel mitgenommen und konnte mich auch einbringen. Leider habe ich es wieder nicht geschafft, eine eigene Session zu halten.

Die Location

Das #bcko18 fand, wie auch schon das #bcko16 und das #bcko17, im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der Handwerkskammer Koblenz.

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Ein großes Thema in Koblenz sind ja immer die Parkplätze. Nachdem ich am Freitagmorgen etwa sieben Mal um den Pudding gefahren war und schon an der Straße geparkt hatte, kam die Info, dass die Schranke zum angrenzenden kostenlosen Parkplatz geöffnet wurde. Eine große Sache! Das Auto steht sicher und man muss nicht alle paar Stunden los und einen Parkschein ziehen. Am Samstag war die Situation noch entspannter.

Meine Ausrüstung

Ich bin mit kleinem Gepäck aufgelaufen: Smartphone, Powerbank, Block und Stifte. Im Auto lag das kleine Convertible und – weil ich mich kenne – Ersatzklamotten. Block und Stifte sind jedes Mal so ein Sicherheitsding, ich brauche sie eigentlich nie.

Giveaways

Dieses Jahr waren die Giveaways nicht fertig verpackt, sondern zum Selbstzusammenstellen. Super Sache! Es gab wieder tolle Jutebeute, eine T3N, Traubenzucker, Flaschenöffner, Postkarten, Aufkleber usw.

In diesem Jahr konnten Barcamp Koblenz T-Shirts gekauft werden. 10 € für ein Fairtrade Shirt bester Qualität mit tollem Druck. Meins musste natürlich direkt am Samstagabend wieder dran glauben, indem es dem Reifenwechsel* zum Opfer fiel. Unten dazu mehr.

Meine Sessions am Freitag

Sessions Freitag

Die Sessionplanung lief zuerst etwas schleppend, das Sessionboard war aber am Ende sehr gut gefüllt und es wäre auch in jedem Zeitfenster etwas für mich dabei gewesen.

11-12 Uhr: „Wie ich die re:publica18 unterwandert habe.“

Die erste Session war wirklich ein grandioser Auftakt! @kottem1 hatte mit seiner Anwesenheit und seinen Tweets von der re:publica18 einen Shitstorm erster Güte losgetreten bzw. sich eingefangen. Da ich ihn inzwischen seit einiger Zeit kenne, wollte ich unbedingt seine Sicht der Dinge hören – und ein wenig den Kopf schütteln und schmunzeln.

12-13 Uhr: #hrcko – HR camp Koblenz

Vollkommen klar, dass ich in diese Session musste!

Am 23. Oktober findet das erste #hrcko in Vallendar statt. @hirnrinde und Sarah Rube von der IHK Koblenz haben in ihrer Session gesammelt, was wir uns unter dem HR Camp vorstellen und welche Themen wir uns wünschen. Am Ende war eine beachtliche Liste zusammengekommen.

14-15 Uhr: Azubi Recruiting

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich in den letzten Jahren immer mehr verschärft und der BitIT Service hat in diesem Jahr zum ersten Mal noch nicht alle angebotenen Azubi-Plätze vergeben. In der Session haben die Teilnehmer gemeinsam nach Ideen und Möglichkeiten gesucht, wie man dieses Problem speziell, aber auch allgemein angehen kann.

15-16 Uhr: Zusammenarbeit via Google

@derJopen hatte mir ja bereits auf dem #bcbn18 eine kurze Einzelsession zur Zusammenarbeit via Google bzw. zum effizienteren Nutzen von Google Tools gegeben. Aus dieser Session habe ich sehr viel mitgenommen, mein Favorit ist und bleibt aber das Bloggen mithilfe der Spracherkennung. Dankeschön!

16-17 Uhr: Quatschen

In diesem Slot habe ich keine Session besucht, wir hatten uns einfach verquatscht. Aber auch das ist ein wichtiger Bestandteil von Barcamps und war sehr lehrreich.

17-18 Uhr: Home sweet Home

Die letzte Session habe ich sausen lassen, weil ich meinen Papa, der extra für den Tag als Hundesitter angereist war, noch kurz sehen wollte. An ihn geht mein ganz besonders großes Danke, denn ohne ihn als Hundesitter, hätte ich im Freitag gar nicht dabei sein können.

Meine Sessions am Samstag

Sessions Samstag

11-12 Uhr: #dice – Debeka Innovation Center

Die Debeka bekommt ein Innovation Center, das #dice. In der Session wurde gezeigt, was das #dice so machen soll, wo es zu finden sein wird und warum und wie die #dice-Mitarbeiter sich ihre Arbeit vorstellen. Sehr informative Session.

12-13 Uhr: „Was wünsche ich mir von meinem IT-Arbeitgeber?“

Auf dem Arbeitsmarkt IT-Experten zu finden, wird immer schwieriger und Geld ist schon lange nicht mehr das überzeugende Kriterium, um woanders anzuheuern.

In dieser Session wurde gemeinsam überlegt, wie sich Arbeitgeber interessanter und attraktiver machen können und welche Annehmlichkeiten sie ihren Mitarbeitern bieten könnten.

14-15 Uhr: Session-Pause

Nach der letzten Session kamen einige Fragen zu ALPHAJUMP auf:

  • Was ist das?

  • Was macht ihr?

  • Was machst du dort?

Wir blieben also nach dem Essen einfach sitzen und redeten weiter. Der Zeitpunkt war günstig und es ergaben sich noch andere interessante Gespräche.

15-16 Uhr: SEO-optimierte und barrierefreie Inhalte

Von der Session hatte ich mir einiges für meinen Job und meine anstehende Prüfung versprochen. Ganz so viel kam leider nicht dabei raus. Ein Teilnehmer ist für mein Empfinden etwas zu eifrig gewesen mit seinen Anmerkungen und die Moderation war nicht besonders konsequent. So klebte es an der Barrierefreiheit und es kam wenig Neues in Sachen SEO. Ich bin eher aus der Session raus, weil ich die Entwicklung sehr anstrengend fand.

Als kleiner Tipp: Vielleicht beim nächsten Mal selbst eine Session zur Barrierefreiheit anbieten.

16-17 Uhr: Hackathon Handwerk – Das digitale Handwerk rocken!

@designgilde hat wieder alles gegeben. In einer irrsinnigen Geschwindigkeit gab es Input zum digitalen Handwerk, der Verweigerung der Handwerker, denen, die digitalisieren wollen, was da so geht und was der Hackathon dazu beitragen soll. Auf den Punkt pünktlich fertig, mit Zwischenfragen und Diskussionen – besser kann man nicht vortragen!

Essen

Frühstück erster Tag

Ich hatte Kaffee und Schokobrötchen. Auch dieses Mal schnell reingeschoben zwischen den ersten guten Gesprächen.

Mittagessen erster Tag

Hackbällchen mit Paprikasauce und Reis, optional Gemüse. Sehr lecker!

Hackbällchen

Burger

Freitag Abend gab es Veggie-Burger. Für mich nicht, da ich bereits zu Hause war.

Frühstück zweiter Tag

Croissant und Kaffee. Der Kaffee hatte gefühlte 700 Grad und ich war weit weg von wach.

Mittagessen zweiter Tag

Gulasch mit Nudeln und Salat. Sehr lecker!

Gulasch

Das Essen beim #bcko18 war wieder frisch und „richtig“ gekocht. Dieses Jahr wurde es ausgegeben und man konnte die netten Mitarbeiter vom Kompetenzzentrum fragen, was denn drin ist. Super!

DANKE!

Mein Danke geht an die Planer und die Macher von 247GRAD, an all diejenigen, die die tollen Sessions gemacht haben, an die Teilnehmer, die Handwerkskammer Koblenz und die Mitarbeiter im Kompetenzzentrum. Ihr alle habt das wieder großartig gemacht!

Ein besonderer Dank geht natürlich auch an die Sponsoren und Partner, ohne die alles nicht möglich oder nicht bezahlbar gewesen wäre:

und die Medienpartner Antenne Koblenz und walls.io.

Vielen Dank! Wir sehen uns beim #bcko19!

*Pechvogel

Ich hatte mir am Samstag – in bester Pechvogel-Manier – einen Zimmermannsnagel in den Reifen gefahren, den ich auf dem Heimweg vom #bcko18 am Straßenrand wechseln musste. Zum Festziehen kam mir ein sehr netter Mitarbeiter der Firma Hack in Koblenz zur Hilfe – Danke nochmal!

Reifen 1Reifen 2

Bei dem Reifenwechsel habe ich das tolle neue T-Shirt mit Reifendreck, Bremsabrieb und Schmier eingesaut, was natürlich nicht wieder raus ging.

Vielen, vielen Dank nochmal an das superliebe 247GRAD-Team. Ihr habt mich wieder glücklich gemacht! ❤

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