BarCamp · Kirche · Social Media

Rückblick auf das #bckirche 2017

Am 14. und 15. Oktober fand das #bckirche in Köln zum zweiten Mal für meine Mama und mich, zum dritten Mal überhaupt statt – und es war großartig!

Anders als im letzten Jahr, haben wir dieses Mal nicht in der Melanchton Akademie übernachtet, sondern sind jeweils morgens nach Köln hingefahren und nachmittags zurück. Das war nicht ganz so entspannt, aber gut machbar, vor allem auch, weil die Melanchton Akademie ziemlich gut mit Parkplätzen ausgestattet ist.

 

Super + nicht so toll – das Drumherum

Super beim @bckirche fand ich:

  • die Location
  • die Parkplatzsituation
  • die Sessionräume (Größe und Ausstattung)
  • das Essen und den freundlichen Italiener, der es brachte
  • den Kaffee
  • super nette Menschen
  • viele der netten Menschen vom letzren Jahr wiederzusehen
  • fest eingeplante Mittagspause
  • die Twitterwall
  • Konsequent kurze Vorstellungsrunde
  • das T-Shirt
  • kein Wegwerfgeschirr
  • alles mit Liebe gemacht

Nicht so toll fand ich eigentlich nur das Namensschild, also das große Format. Am Lanyard war mir das einfach viel zu lang, deswegen hing es dann am meiner Pulloverkordel.

Durcheinander gebracht hat mich die Tatsache, dass die einzelnen Sessions eine Stunde dauerten, gefolgt von 15 Minuten Pause. So oft habe ich noch nie geguckt, wann es wieder los geht. Im Studentakt anzufangen ist einfach eingängiger.

Die Location

Die Melanchton-Akademie liegt in der südlichen Kölner Altstadt, unweit der Severinstorburg. Also schon ziemlich mittendrin.

Die Location habe ich auch in diesem Jahr wieder nicht von außen fotografiert. „Schuld“ war aber nicht der Haselnussbaum, sondern das Kirchenmobil, das darunter stand.

bckirche1.jpg

Meine Ausrüstung

Wie eigentlich immer war mein Einhorn-Kaffeebecher dabei und eine Flasche Wasser. Außerdem hatte ich die Standardausrüstung bestehend aus Smartphone, Powerbank, einem Block und Stiften in meiner Einhorn-Tasche. Das Convertible war nur Sonntag kurz im Einsatz, ansonsten lag es im Auto. Da war auch unser Knoppers- und Wasserdepot und die prallgefüllte Giveaway-Tasche wurde direkt da untergebracht. Da war echt einiges drin!

Meine Mama war nahezu identisch ausgerüstet. Hat sich einfahc bewährt.

bckirche2.jpg

Weil ich Fotos von mir nicht mag, haben der @ullosch und ich ein Kaffeebecherselfie gemacht.

Essen

Frühstück (beide Tage)

Zum Frühstück waren wir noch nicht da. Für uns gab es vor Ort nur Kaffee, gegessen wurde zu Hause.

Mittagessen am Samstag

Wie schon letztes Jahr gab es fantastische Nudeln, beide Varianten vegetarisch, einmal al arrabiata und einmal mit eine Champignon Sahne Sauce. Dazu gab es Salate und Pizzabrötchen und Kräuterbutter. Das war auch dieses Jahr wieder mega lecker!

Mittagessen am Sonntag

Pizza vom Blech in etlichen verschiedenen Varianten. Auch die war extrem lecker.

Kuchen

Der Mohnkuchen war ziemlich lecker, den anderen hatte ich nicht probiert.

Meine Sessions am Samstag

bckirche.jpg

10:30-11:30 Uhr: Storytelling

mit @annaneu und @suedstahl

Irgendwie ein krasser Start und – wie ich finde – ganz schön harter Tobak. Sterben im Altenheim. Wegen technischen Problemen gab es das Video leider nur mit schlechtem Ton. Es war aber wirklich gut gemacht und ging sehr ans Herz.

Mir ging das Thema insgesamt ziemlich nahe. Deswegen bin ich früher raus und habe noch beim @ullosch im @kirchenmobil geguckt.

11:45-12:45 Uhr: Onlinekirche

mit @medientheologe

Kurzfassung: Pfarrstellen und Kirchengemeinden werden – besonders auf dem Land – zusammengelegt, Gottesdienste findne nur noch sporadisch statt und die Gemeindeglieder werden nicht mehr erreicht. Die Vision der Onlinekirche ist, die Menschen wieder besser zu erreichen und ansprechen zu können, auf Kanälen, die heute zur Kommunikation üblich sind.

Sehr interessante Session, aus der sowohl meine Mama als auch ich viel mitnehmen konnten.

14:30-15:30 Uhr: Digitale Gemeinde

mit @hellablum, @studtheol und @chbreit

Welche digitalen Möglichkeiten können Kirchengemeinden und Gremien nutzen? Wie kann die Zusammenarbeit durch Digitalisierung vereinfacht werden und wie kann man das alles mit den Kirchengesetzen und Richtlinien in Einklang bringen? Ganz klar eine Session von Experten und Lösungsfindern für alle, die es werden wollen.

15:45-16:45 Uhr: Digitale Kirche

mit @chbreit 

hat eine sehr ausführliche Tabelle erarbeitet, in der er festgehalten hat, was die #digitaleKirche haben muss, haben sollte, haben kann und wie die High End Lösung aussehen kann. Über diese Tabelle haben wir diskuttiert und sie ergänzt.

Eine sehr spannende, informative Session, gut vorbereitet und umgesetzt. Ein echter Gewinn!

17:00-18:00 Uhr: Heimfahrt

mit @dorhamba

Wir waren platt und konnten uns für keine der letzten Sessions dieses Samstags mehr so richtig begeistern, also sind wir etwas eher heim gefahren. Ich bin mir sicher, das war ein Fehler.

 

Meine Sessions am Sonntag

Vorweg: beim #bckirche war das wirklich ein #Qualitätssonntag!

Die Session vor den Sessions: Redaktionstools

Sehr informativ und lehrreich. Wir haben uns in loser Runde an einem Stehtisch zusammengefunden und uns gegenseitig am MacBook, Notebook und Smartphones gezeigt, mit welchen Redaktionstools wir jeweils so arbeiten, wie diese funktionieren, was man damit machen kann und, und, und.

Ein richtig guter Start, der uns viele Ideen brachte.

10:00-11:00 Uhr: Open Data, Open Source und Kirche

mit @ralpe

„Ist Open Scource Software bzw. Free Software die ethisch bessere Software? Oder ist sie einfach nur besser? Gibt es ethische Gründe für Open Source Software?“

Nach einer kurzen Einführung in seine Gedankengänge, entwickelte sich eine gute Diskussion, die mir einige interessante Denkansätze geliefert hat: Ist es sinnvoll, auf seinen Arbeiten ein Copyright zu haben und darauf zu beharren? Dann muss man auch hinterherlaufen, dass es so bleibt. Wenn es jemand „klaut“, ist das doch auch ein riesiges Lob. Und die Arbeiten können weiterentwickelt werden und allen zugänglich gemacht werden.

Die Session erinnerte mich sehr an den Film „Operation Naked“. Sehr sehenswert und kann auf unterschiedlichsten Seiten gestreamt werden.

11:15-12:15 Uhr: Psychologie: Menschen über das Internet aktivieren

mit  von 

„Wo ihr die Leute an die Hand nehmt, das sind soziale Medien.“

Eine gute Session, aber leider nicht ganz das, was ich erwartet hatte.

Mir tut das ja immer leid, aber Sessions zu wechseln gehört bei Barcamps dazu, daher mein Wechsel zu:

Social Media für Kirchen und Gemeinden

mit @roofjoke

Ich kam pünklich zur Zusammenfassung Diskussion in die Session.

Fazit: Auch die Kirche muss ihre digitale Identität pflegen. Ausreden wie: „Ich gehe bald in Rente, mich betrifft das nicht mehr.“, dürfen auch hier nicht gelten. Um zu verdeutlichen, was durch falsches Handeln oder gar Unterlassen passiert, sollte man auch mal Negativszenarien vor Augen führen.

12:30-13:30: Meine Fotos im Netz

mit @praetorim

Der krönende Abschluss des #bckirche und meine absolute Highlight-Session!

Wir haben alle Informationen dazu bekommen, wer wen und/oder was fotografieren darf, inwieweit man Bilder verwenden darf – oder eben nicht. Eine wahre Informationsflut, verständlich und anschaulich verpackt. Großartig!

DANKE

Danke auch dieses Jahr wieder an @wtlx, @marthori, @studtheol, @kaffeeschwarz und @ralpe für die Vorbereitung und die Organisation.

Riesiges Danke an die Sponsoren

 

Danke an alle, die die tollen Sessions angeboten haben!

Ein ganz großes Danke geht auch wieder an meinen lieben Mann für das Hundesitting.

Außerdem Danke an die lieben und netten Menschen, die den Weg nach Köln gefunden haben und die ich dort kennenlernen durfte.

 

Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen. Es war fantastisch mit euch!

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