Rückblick auf das #barcampkoeln

Ich habe es wieder getan, ich war wieder auf einem BarCamp. Dieses Mal in Köln.

Super + nicht so toll – Drumherum

Super beim #barcampkoeln fand ich:

  • die Location, auch wenn sie sehr verwinkelt ist
  • den Lageplan
  • die Tabelle auf der Rückseite des Lageplans, in die man die Sessions eintragen konnte, die man besuchen möchte
  • die Toiletten – da konnte man thronen
  • die Parkplatzsituation
  • die Sessionräume
  • klimatisierte Kantine
  • gekühlte Getränke
  • das Mittagessen
  • den Kaffee
  • die Pizza
  • nette Menschen

Nicht so toll fand ich:

  • keine eingeplante Mittagspause
  • kein Monitor/keine Wand mit #barcampkoeln Tweets
  • Etikett – Namensschilder zum Aufkleben, nicht zum Umhängen
  • nichts für auf die Hand zum Mitnehmen, z. B. Einhornaufkleber 😉
  • „kurze“ Vorstellungsrunde – einige fanden kein Ende und niemand griff ein
  • das Becherchaos (man sollte besser selbst einen Mehrwegbecher o. ä. mitbringen)

Die Location

Location.jpg

Die Firma QSC stellt quasi gewohnheitsmäßig die Location des BarcampKoeln. Die Räume befanden sich alle im Erdgeschoss und waren nach Kölner Stadtteilen und den Premium-Sponsoren QSC und Deutsche Post DHL benannt. Es waren typische Besprechungsräume, vermutlich für rund 10 Personen gedacht;  der größte Raum hieß „QSC“ und war für etwa 50 Personen ausreichend groß.

Sinnvollerweise gab es einen Lageplan. Das Gebäude von QSC ist sehr verwinkelt und man neigt wirklich dazu, sich zu verlaufen.

Total entspannt war die Parkplatzsituation. QSC hat einen riesigen Parkplatz. Vermutlich hätte jeder Barcamp-Besucher mit zwei Autos kommen können und es wäre noch Platz gewesen.

Die Anfahrt mit dem Auto war auch ganz entspannt: 5 Minuten von zu Hause bis auf die Autobahn, in Köln ca. 10 Minuten von der Autobahn bis zu QSC. So bin ich beide Tage morgens hin und abends zurück gefahren. Ganz locker.

Meine Ausrüstung

Beim BarCampKoblenz habe ich gelernt und bin dieses Mal nur mit Smartphone, Powerbank, einem Block und Kuli losgezogen. Mit leichtem Gepäck sozusagen. Ich habe nichts vermisst.

Am Sonntag habe ich meinen Einhorn-Kaffeebecher und einen Becher für Wasser mitgenommen (hatte ich Samstag vergessen). Diese Behälter sind dicht und ich konnte sie den Tag über in der Tasche transportieren, musste deswegen keinen Plastikbecher wiederfinden und hatte keinen Edding an den Händen. 😉

Meine Sessions am Samstag

Sessions Samstag.jpg

Vorweg: Die Sessions, die ich besucht habe, wurden alle überzogen.

11-12 Uhr: ausgefallen

Die erste Session ist nicht zustande gekommen, weil etwas sehr spät mit der Vorstellungsrunde und der Sessionplanung begonnen wurde.

12-13 Uhr: Problem mit WordPress – 1. Hilfe

mit @prwebcare, @CGNTimo und @ThomasMorus1478

Die drei haben uns einige Dinge gelehrt, die man macht und auch solche, die man nicht macht. Mir war die Sessions insgesamt etwas zu hoch für mein noch mageres WordPress-Wissen. Aber man nimmt ja immer was mit: Barrierefreies Theme und so. 🙂

Dankeschön!

13-14 Uhr: Anti-Stress-Fabrik

mit @PatrikFrauzem

Der Patrik mit dem tollen Arm. So ein lieber, positiver, gelassener, ausgeglichener, zarter Mensch! Am liebsten hätte ich ihn eingepackt und mitgenommen.

In der Session haben wir unsere Stressoren benannt, zerpflückt und Lösungen dafür gesucht – mit bunten PostIts, bunten Stiften und netter Arbeitspartnerin.

Sehr angenehme, lehrreiche Session. Danke!

14-15 Uhr: Entfallen wegen Hunger

Da alle Sessions überzogen wurden, konnte ich nicht zwischen zwei Sessions etwas essen und musste deswegen die Session um 14:00 Uhr sausen lassen musste, weil ich einfach tierischen Hunger hatte. Das war etwas unglücklich, denn ich hätte sehr gerne die Session „Infografiken selbstgemacht – mit PPT und anderen Tools“ von @katjazwitschert und @hirnrinde besucht.

15-16 Uhr: Bildoptimierung für das Web mit Live-Beispiel

mit @prwebcare

Mein Highlight des ersten Tages.

Sehr aufschlussreich: Welches Bildformat nehme ich welchen Zweck? Was bedeutet progressiv? Was ist Lazy Loading? Wie komprimiere ich Bilder?

Für mich als Bildbearbeitungsniete ein wahrer Gewinn. Dankeschön!

16-17 Uhr: Fremdsprachen lernen in 20 Minuten am Tag

mit Iason Kananis

Was ist der Iason für ein sympathischer, angenehmer Mensch! Er spricht gefühlte 100 Sprachen und hat uns seine Tricks verraten, wie er Sprachen lernt, sodass er sie nach zwei Jahren fließend beherrscht. Vielleicht wird das doch noch was mit Spanisch und mir.

Danke dir!

17-18 Uhr: Entspannter scheitern – Strategien gegen Frust (Erfahrungsaustausch)

von und mit @untersommer

Sorry, aber das war …

Ich kann dazu nichts sagen, ohne unsachlich zu werden. #mimimi

Meine Sessions am Sonntag

Sessions Sonntag.jpg

11-12 Uhr: Event-Kommunikation bei BarCamps etc.

mit @hirnrinde

Ein SEHR (gutes) Rezept.

DankeSEHR. 🙂

12-13 Uhr: Hilfe, ich soll einen Vortrag halten! Anregungen, Tipps

mit Peter Evertz, dem Papa von @hirnrinde

War vollkommen klar, dass ich den „Sie-Fauxpas“ raushaue. Der Peter ist so ein angenehmer Mensch, dem man aber auch einfach Respekt erweisen möchte und ihn deswegen nicht reflexartig duzt.

Das war DIE Session des Barcamps für mich. Vielen, vielen Dank dafür, lieber Peter!

Deine Präsentation war vielleicht optisch nicht top up-to-date, aber das, was du mir heute vermittelt hast, ist ein irrsinniger Gewinn für mich. Bisher habe ich nämlich immer Vorträge gehalten, ohne zu wissen, wie das eigentlich geht, was ich beachten muss, wie ich mit dem Publikum umgehe usw.

DANKE!

13-14 Uhr: Gedankenblockaden – offene Diskussion

mit Iason Kananis

Wieder der Iason.

Was der Mann alles in sein Hirn reinhaut – unglaublich. Dabei hat er das auch noch voll im Griff. Ich bin von dieser Macht über mein Oberstübchen weit entfernt. Aber Iason gibt seine Kniffe gerne weiter und ich weiß, wo ich mal ansetzen kann. Dankeschön!

14-15 Uhr: Toastmaster-Clubs – Reden – Präsentieren – Moderieren – die eigene Fähigkeit entwickeln

mit @olangenbeck

Mein erster Gedanke zu Olaf: Der Mann wäre ein 1A Karussell-Ansager. huiiii… 😉

Olaf  sagte, er konnte nie besonders gut vor anderen reden und ging deswegen zu den Cologne Toastmasters. Allem Anschein nach kann man bei denen wirklich reden lernen.

Ich fand die Session super! Danke!

15-16 Uhr: Woher kommt die Langeweile?

mit @Florian_Kraemer

Ich war sehr am Aufnahmelimit und bereit, die Füße hochzulegen.

Die Session war sehr philosophisch. Damit kann ich nicht besonders viel anfangen – ich bin nicht umsonst seinerzeit durch die Philosophie-Prüfung gerauscht.

Mein Part: Münze werfen. Das kann ich.

Insgesamt war es eine Diskussionsrunde, wo für mich gefühlt nichts bei raus kam. Trotzdem recht angenehm. Danke!

16-17 Uhr: Abschlusssession

Typische Abschlusssession: Lob, Kritik, einfach abschließen.

DANKE

Danke nochmal an das Orga-Team, die Sponsoren und alle, die die tollen Sessions angeboten haben!

Danke an den Pförtner: „Da ist doch heute Party oder so.“ Nicht ganz, aber sehr sympathisch. Er braucht ein Ticket für nächstes Jahr!

Ein ganz großes Danke an meinen lieben Mann, der die Ronja gehütet hat und sich das Wochenende alleine durchschlagen musste.

Außerdem Danke an die lieben und netten Menschen, die den Weg nach Köln gefunden haben und die ich dort kennenlernen durfte.

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2 Kommentare zu „Rückblick auf das #barcampkoeln

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